Deeskalationstraining Gewalt & Rassismus

Aufgabe von Gewalt- und Rassismusdeeskalation ist es, sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verständigen, um zu begreifen, zu erfahren und zu verstehen, was Sinn macht, Wert hat, als Regel taugt und deshalb für alle gelten soll und kann. (Shirin Pargas)

Wer Gewalt und Rassismus vermeiden, verhindern, oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt, erkennen kann.

Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können. Viele Experten erklären, dass Gewalttäter vor ihrer Tat selber Gewalt erlitten haben und diese Erniedrigungen nicht verarbeiten konnten. Sie sagen: „Die Lust auf Gewalt ist oft der hilflose Versuch, eigene Ohnmächtigkeit und Gewalterfahrungen zu überwinden.“ Allein von daher ist es Absicht, Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch dieses Deeskalationstraining so zu stärken, dass sie auf Gewalt als „letztes Mittel“ nicht zurückgreifen brauchen und sogar die Gewalt anderer vermindern können. (Gewalt-Akademie Villigst)

Seit vielen Jahren positioniert sich unser Ev. Kinder- und Jugendzentrum aus dem „konziliaren Prozess“ (für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung) heraus gegen Gewalt und Rassismus. In Kooperation mit der Gewalt-Akademie Villigst bieten wir neben Deeskalationstrainings gegen Gewalt und Rassismus unterschiedliche Angebote zur Konflikt und Gewaltbearbeitung an:

  • Streitschlichtung im Grundschulbereich – Energie Kids in Kooperation mit der Grundschule Enger
  • Klassengemeinschaftsseminare zur Thematisierung von Gewalt und ausgrenzendem Verhalten (Mobbing) und Stabilisierung der Klassengemeinschaft.
  • Kampfesspiele für Jungen zur Deeskalation von Gewalt für ein zivilcouragiertes Miteinander
  • Selbstbehauptung – und Gewaltprävention für Mädchen
  • Ausbildung zum/zur Friedensstifter/in

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