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Es gibt keine Ausreden mehr- Statement des Zebras zur Lage auf Lesbos

Es gibt keine Ausreden mehr- Statement des Zebras zur Lage auf Lesbos

In Anlehnung an die Reaktion des Netzwerkes Rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg ist auch das Ev. Kinder- und Jugendzentrum Zebra empört über die aktuelle politische Situation in Bezug auf das Bekanntwerden der Brandkatastrophe und die anschließende politische Diskussion in Europa, in Deutschland.

Das Zebra ist fassungslos darüber, wie schnell Moria auf der griechischen Insel Lesbos inzwischen jeden Tag mehr zu einem Symbol für die Verachtung der Menschenwürde in Europa wird.

Im Folgenden einen Auszug aus dem Text als Appell, der im Hinblick auf die humanitäre Katastrophe in Moria wichtige Fragen auf den Punkt bringt und auch das Zebra, die MitarbeiterInnen, die BesucherInnen beschäftigt.

Die Katastrophe ist nicht nur das Feuer, es ist die unmenschliche Situation, die Menschen in eine so aussichtslose Lage bringt, dass man es ihnen nicht verdenken könnte, wenn sie das Einzige angezündet hätten, was ihnen geblieben ist. Es sind die Monate und Jahre, in denen diese Menschen unter den – allen bekannten – unvorstellbaren Bedingungen leben mussten, ohne eine Perspektive auf Zukunft, aber – spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie – mit der verzweifelten Aussicht, dass die wahre Katastrophe jederzeit eintreten kann.

Moria wird vor allem auch in Erinnerung bleiben für eine Katastrophe, die niemanden überraschen konnte…

(weiterzulesen auf der Seite der Homepage: https://www.rassismuskritik-bw.de/moria-als-symbol-fuer-die-verachtung-der-menschenwuerde-in-europa/)