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Lockdown Nummer 3… es nervt!

Corona – was für ein blöder Name. Ich jedenfalls mag ihn nicht mehr hören, weil mit ihm doch eine Menge Trübsal zusammenhängt. Die Großeltern sehe ich kaum noch, Mama und Papa sind durch mein Homeschooling gestresst und ich erlebe sie manches Mal schlimmer als meine Lehrerin. Und immer die Geschwister, mit denen ich jeden Tag auf engstem Raum spielen muss – es reicht! Meine Freunde sehe ich auch kaum noch. Das Austauschen von Neuigkeiten wird immer weniger, weil es nichts Neues mehr gibt! Wenn ich doch nur zaubern könnte. Ich würde mir all die nicht-genutzte Zeit zurückholen. Ich würde auch viel fleißiger Lernen, wenn es endlich vorbei wäre. Ich weiß, dass es nicht allein um mich geht. All meine Freunde wissen das auch, dass es um mehr geht, als das gemeinsame Spielen, sich Drücken oder Sich-nahe-sein. Vielleicht fangen wir jetzt einmal an, der Natur nah zu sein. Denn die haben wir vergessen. Es ging immer stets um das Ich: ich wollte zu Freunden und Mama hat mich gefahren. Ich wollte nicht zur Schule laufen und Papa hat mich gebracht. Ich wollte, dass mich jemand mit dem Auto abholt und Großvater hat sich bereiterklärt, obwohl ich die gesamte Strecke auch zu Fuß geschafft hätte. Dann ist da noch der ganze Müll, den ich produziere. Das Plastik, die überflüssige Verpackung. Ich, ich, ich. Die Insekten, Vögel und anderen freien Tiere können nicht schreien. Wenn sie es könnten, müssten wir uns die Ohren zuhalten. So gibt es immer weniger Singvögel, da es immer weniger Insekten als Nahrung gibt. Es gibt weniger Bienen und somit weniger Obst, denn die Bestäubung fehlt. Wir haben unsere Mutter Natur zu lange missachtet. Darum fange ich jetzt an.

Das Kinder- und Jugendzentrum fängt bald an, indem es seinen ökologischen Fußabdruck sichtbar macht, und dabei hoffentlich immer etwas besser wird. Besser wird bei dem Energie- und Wasserverbrauch und besser wird bei der Mülltrennung. Vielleicht machst du ja mit!

 

Informationen über Projekte zum Thema Klimaschutz folgen.